Die Lebensbedingungen vieler Kinder und Jugendlicher in Europa, nicht weit von uns entfernt, sind dramatisch: kein Spielen im Freien und eingeschränkte Bewegungsfreiheit, gefährlicher Schulweg und ständig gestörter Unterricht in der Schule, gestresste und selbst gefährdete Eltern, jeden Tag und jede Nacht mehrmals langer Luftalarm und tödliche Luftangriffe, unsichere Versorgung mit Grundnahrungsmitteln und Energie. Trotz der liebevollen Bemühungen von Erwachsenen, engagierter Lehrender und sich aufopfernder Erziehender können nicht alle negativen Folgen des Kriegs aufgefangen werden.
„Yuki liest!“ kann selbst nicht viel tun. Aber wir können diesen Kindern und Jugendlichen zeigen, dass wir – auch wenn wir weit entfernt sind – an sie denken und mit ihnen sprechen möchten. Deshalb schreibt „Yuki“ Briefe, stellt Fragen und lädt zu Antworten ein. Zu Halloween haben wir Bilder und eine Gespenstergeschichte ausgetauscht. Und wir schreiben einander natürlich, was Yuki hier mit ihren Freunden und die Lieblinge der Kinder dort mit ihren Begleitern alles anstellen.
