Alexander Kluge berichtet von einer Mutter, sie kauert im Keller mit ihren zwei Kindern, die anfliegenden Bomber sind zu hören. Es ist eine von vielen Hamburger Bombennächten. Sie hat Angst, sie fragt sich, wann das alles angefangen hat und ob es wohl aufzuhalten gewesen wäre: 1938, 1939? Ob es wohl besser wäre, wenn es die Nachbarin und ihre Kinder träfe?
… die man braucht, nicht, und manchmal hat man Gedanken, die man nicht will.
Geteilte Angst ist weniger gefährlich, Weiterlesen →
Anahita Teymorian schreibt in ihrer Nachricht am Schluss ihres Buchs „Es ist Platz für alle“, dass ihre Katze ihr Brot gefressen hat, als sie entnervt von den Nachrichten im Fernsehen begann, diese Geschichte zu erzählen. Also hatte sie in Teheran Platz für eine Katze. Sie hat die Katze sehr gern, so wie später ihren Mann und ihre Tochter.
Alltag und Krieg in „vergessenen“ Tagebüchern von Kindern und Jugendlichen aus den österreichischen Konzentrationslagern und Ghettos des Nationalsozialismus
Wieso werden Augenzeugen- und Erlebnisberichte von Kindern und Jugendlichen über Krieg, Verfolgung, Gefangenschaft und sogar Mord bis auf wenige Ausnahmen sowenig ernst genommen? Nur weil Weiterlesen →
In diesem Erinnerungsprojekt beschäftigen wir uns mit der 4b der VS Münnichplatz mit dem Tagebuch der 14jährigen Rutka Laskier aus dem Jahr 1943.
Am ersten Projekttag haben wir das Beet im Schulgarten für den Winter hergerichtet und viel über Brombeeren und Himbeeren gelernt. Schöne Bilder werden Weiterlesen →
Kinder- und Jugendbuchausstellung mit Tagebüchern, Berichten und Erinnerungen von Kindern und Jugendlichen in österreichischen Konzentrationslagern und aus den Ghettos des Nationalsozialismus sowie in der Zeit des Zweiten Weltkriegs
Tagebücher, Reportagen, Lebensberichte aus den dunkelsten Zeiten der Geschichte: Weiterlesen →
Andreas Okopenkos biographisch beeinflusster, literarischer Text „Kindernazi“ war und ist einer der wichtigsten Beiträge zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Auch wenn der „Kindernazi“ kein Kinderbuch ist, zeigt der unsentimentale, nicht verklärende Blick Okopenkos, wie wichtig Information, Reflexion und Diskussion autoritärer Strömungen in unserer Gesellschaft – auch heute – sind. Und wie Weiterlesen →
Etwas Schweres legte sich eines Nachts zu meinen Füßen auf mein Bett. Selbst der kleinen Katze fiel es auf. Nach so vielen Jahren hatte ich das Gefühl, dass mein treuer Begleiter aus Kindertagen wieder zu mir gekommen war. Wenn auch nur für diese Nacht. Aber nein, eigentlich war er immer da.
Als Kinder müssen wir erst lernen, mit unseren Gefühlen umzugehen. Als Erwachsene sollten wir das Denken auch dafür verwenden, unsere Gefühle zu unterscheiden.
Da sitzt er nun im Gras und frisst den grünen Klee, da kommt der Fuchs vorbeigerannt … und erkennt ihn nicht, den Hasen mit der roten Nase und dem …, aber das verrate ich hier nicht.
Christine Nöstlinger hat einmal erzählt, Weiterlesen →
Klasse mit Büchern zur Erinnerung an das Ende des 2. Weltkriegs.
Erinnerungsprojekt mit der MS Staudingergasse
80 Jahre seit dem Ende des 2. Weltkriegs. Medial sehr präsent, wird oft übersehen, dass für viele – auch hier geborene – Kinder und Jugendliche Krieg, Flucht und Vertreibung erst kurz zurückliegen: Verlust von Angehörigen, traumatische Erfahrungen und Einleben in eine neue Welt.
Wir lesen und besprechen Texte von Weiterlesen →
Anfang Mai fand unsere diesjährige Kinder- und Jugendbuchausstellung „Strahlen einer Ferne“ (nach einem Gedicht der Lyrikerin Nelly Sachs) statt. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher
haben die Bücher zu Faschismus, Krieg, Flucht und Exil gelesen und diskutiert. Am Sonntag stellten wir die Einführung in die Ausstellung unter die Frage, ob und wie über und zu Frieden geschrieben, gezeichnet und gelesen werden kann. Dabei kamen auch die Wimmelbücher von Ali Mitgutsch zur Sprache. Ja, sie haben damit zu tun: weil Ali Mitgutsch – er ist der Erfinder der literarischen Gattung „Wimmelbuch“ – nicht gezeichnet hat, wie die Welt sein könnte, sondern wie sie könnte und sein sollte.
Sie können bis Ende des Schuljahres jeden Donnerstag nachmittag nach vorheriger Kontaktaufnahme die Ausstellung besuchen. Wir ersuchen um Kontaktaufnahme unter lesen (und) yuki-liest.com. Die Anzahl der BesucherInnen ist platzbedingt beschränkt.
Wir bedanken uns sehr herzlich bei der AK youth für die freundliche Unterstützung.
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